Übungen
Schmerzen effektiv vorbeugen
Gesunde Ernährung und Sport – eine Zauberformel für gute Gesundheit. Was so einfach klingt, ist häufig schwer umzusetzen. Besonders, wenn es um Schmerzen geht. Dabei kann Sport Schmerzen nicht nur bessern, sondern Sie sogar ganz verhindern. Es lohnt sich also, aktiv zu werden!
Mit ein paar Tipps gelingt Ihnen dies leichter. Der Wichtigste: Regelmäßigkeit geht vor Dauer. Schon 10 bis 15 Minuten Bewegung täglich können einen erstaunlich positiven Effekt gegen Schmerzen haben – besonders im Fall von Verspannungen. Ein weiterer Tipp: Integrieren Sie die Bewegung in Ihren Alltag. Dazu brauchen Sie sich nicht vorher ins Sport-Outfit zu werfen und danach unter der Dusche zu stehen, sondern lediglich kleine tägliche Routinen ändern. Das Wichtigste ist jedoch: Hören Sie auf Ihren Körper! Er wird ihnen schnell zeigen, wie gut ihm die neue Beweglichkeit tut und es ihnen mit weniger Schmerzen danken. Er zeigt Ihnen aber auch, wenn ihm etwas nicht behagt, und auch darauf sollten Sie unbedingt hören. Sobald eine Bewegung schmerzt oder Beschwerden sogar verschlimmert, belasten Sie die Stelle nicht länger und holen Sie sich ärztlichen und/oder physiotherapeutischen Rat!
Nackenschmerzen Übungen
Schauen Sie in der Arbeit oder Freizeit viel auf Bildschirme? Dann ist eine schwache Muskulatur beinahe vorprogrammiert. Sport oder gezielte Nackenschmerzen Übungen bieten einen wichtigen Ausgleich zur Bewegungslosigkeit am Monitor. Achten Sie darauf, jede Stunde einmal vom Bildschirm aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen. So beugen Sie Verkrampfungen vor.
Stärkung der Nackenmuskulatur
Die Nackenmuskulatur ist an nahezu allen Bewegungen des Oberkörpers beteiligt und maßgeblich für die Mobilität des Kopfes verantwortlich. Bewusste Wahrnehmung der Muskulatur ist bereits ein erster Schritt hin zu weniger Schmerzen: Wo sind Verspannungen? Wie ist die Kopfhaltung? Schon kleine Korrekturen können viel bewirken. Die natürlichen Bewegungen bewusst auszuführen ist bereits eine wirksame Übung: Den Kopf in jede Richtung neigen, ihn tief hängen lassen, den Oberkörper kontrolliert bewegen. So beugen Sie Nackenschmerzen vor. Sollten Sie bereits unter Nackenschmerzen leiden, holen Sie professionellen Rat ein, um sicherzugehen, dass keine behandlungsbedürftige Ursache vorliegt.
Stretching für den Nacken
Stretching ist das englische Wort für Dehnen – und nichts anderes ist damit auch gemeint. Zur Vorbeugung gegen Nackenschmerzen ist es gut, die hinteren und seitlichen Muskeln zu dehnen. Dadurch werden die einzelnen Muskelfasern auseinandergezogen und der Muskel wird automatisch vollkommen entspannt.
Rückenschmerzen Übungen
Eine häufige Ursache für Rückenschmerzen ist häufig nicht das Rückgrat selbst, sondern die Muskeln, die es umschließen. Rücksprache mit einem Orthopäden, Physiotherapeuten oder Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin des Vertrauens bringt Klarheit. Die Muskeln mit Übungen gegen Rückenschmerzen zu stärken, kann danach Wunder wirken und hilft auch dem Rückgrat: Starke Muskeln stützen die Wirbel und halten die Wirbelsäule in Form.
Stärkung der Rückenmuskulatur
Rückenschmerzen rühren häufig von Bewegungslosigkeit oder verspannter Körperhaltung her: Die Muskeln des Rückens verhärten, werden schlechter versorgt und werden insgesamt schwächer. Schonhaltung und weitere Verspannungen sind die Folge. Was dagegen hilft? Bleiben Sie beweglich! Wenn Sie viel sitzen müssen: Sitzen Sie aktiv, beugen Sie sich vor, lehnen Sie sich an, lümmeln sie mal tief im Stuhl und richten Sie sich mal kerzengerade auf. So stimulieren Sie Ihre Muskeln immer wieder neu und bleiben locker. Haben Sie keine Angst vor "falschem Sitzen" - nur "starres Sitzen" ist schlecht für den Rücken.
Wenn Sie im Gegenteil Rückenschmerzen durch zu viel Bewegung fürchten, gilt im Prinzip dasselbe: Achten Sie auf möglichst viel Bewegungsvielfalt und -abwechslung. So beugen Sie Rückenschmerzen vor.
Falls Sie bereits Beschwerden haben, ist hingegen Vorsicht geboten. Bewegen Sie sich ohne professionelle Anleitung nicht über den Schmerzpunkt hinaus und suchen sie ärztlichen Rat, um Verletzungen der Wirbelsäule oder den Bandscheiben auszuschließen.
Stretching für den Rücken
Vielleicht kennen Sie das Bedürfnis, sich bereits vor dem Aufstehen ausgiebig zu strecken. Hören Sie ruhig darauf und dehnen Sie Ihre Muskeln, speziell im Rücken, sorgfältig. Das beseitigt Verspannungen und aktiviert die Beweglichkeit. Auch einen Katzenbuckel im Vierfüßlerstand empfinden viele Menschen als angenehm für den gestressten Rücken.
Yoga & Pilates gegen Rückenschmerzen
Yoga und Pilates bieten viele Übungen gegen Rückenschmerzen. Während Yoga auf eine Jahrtausende alte indische Tradition zurückgeht, ist Pilates die Erfindung eines deutschen Trainers und erst gut hundert Jahre alt. Dennoch haben beide Disziplinen ähnliche Grundprinzipien – von denen Ihr Rücken profitieren kann: ein ganzheitliches Körperverständnis, sanfte Bewegungen, Dehnung und bewusstes Atmen. Bewusste Entspannung und Konzentration auf die Tiefenmuskulatur halten mentale und körperliche Stärke gleichermaßen im Fokus.
Um ein falsches Einüben der Übungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, mindestens am Anfang eine professionelle Trainingsfachkraft in der jeweiligen Sportart zur Seite zu haben. Dies muss kein Einzeltraining sein, häufig bringt ein Training in der Gruppe sogar zusätzliche Motivation.
Beide Sportarten sind bis ins hohe Alter hinein geeignet und es ist nie zu spät, um einzusteigen!
Tipps & Tricks gegen Rückenschmerzen für den Alltag
Grundsätzlich gilt: Keine Angst vor Bewegung! Nehmen Sie Ihren Körper bewusst wahr und gehen Sie ohne professionelle Anleitung nie über den Schmerzpunkt hinaus.
Die effizientesten Übungen gegen Rückenschmerzen sind ohnehin gar kein Sport im herkömmlichen Sinn – sondern eher neue Alltagsroutinen: Lassen Sie das Auto öfter mal stehen und gehen Sie kürzere Strecken zu Fuß. Atmen Sie bewusst in der frischen Luft und entspannen Sie sich. Nehmen Sie lieber die Treppenstufen als den Fahrstuhl oder Rolltreppen. Heben Sie Lasten möglichst nahe am Körper und eher aus den Beinen als aus dem Rücken heraus. All dies kostet Sie nahezu keine zusätzliche Zeit, und Ihrem Rücken bringt es Gewinn!
Wann sollte ein Arzt oder Physiotherapeut aufgesucht werden?
Mit Übungen gegen Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen beginnen Sie am besten bereits, bevor Sie Beschwerden haben. Mit etwas Regelmäßigkeit stehen Ihre Chancen gut, sie niemals zu bekommen. Wenn Sie bereits Schmerzen haben, dann ist Vorsicht angesagt: Solange nicht sicher ist, woher die Beschwerden kommen und dass sie muskuläre Ursachen haben, ist ärztlicher Rat unbedingt empfehlenswert. Je nach Diagnose verordnet er Ihnen eventuell professionelle Physiotherapie – auch damit stehen Ihre Chancen auf Linderung gut. Perfekt ist, wenn ein Profi Ihnen das "Go!" gibt, selbst aktiv zu werden.
Produktinformation
Wärmetherapie für den oberen Rücken mit Finalgon®
Zum Produkt
Gegen Schmerzen im oberen Rücken gibt es ein bewährtes Mittel: Finalgon® Wärmesalbe DUO. Mit einer der Wirkstoffkombination aus Nonivamid und Nicoboxil aktiviert die Finalgon® Wärmsalbe DUO die körpereigene Wärmebildung und regt die Durchblutung an. Sie lässt sich von außen präzise auf die betroffene Körperregion auftragen und ruft dort ein entspannendes Gefühl hervor. Verspannungen im Schulter-, Nacken- und Brustbereich können so gezielt gelöst werden und es wird wieder für mehr Bewegungsfreiheit gesorgt.
Pflichttext
Finalgon® Wärmesalbe DUO
4 mg/g + 25 mg/g Salbe.
Wirkstoff: Nonivamid u. Nicoboxil.
Anwendungsgebiet: Zur Förderung der Hautdurchblutung bei Muskel- u. Gelenkbeschwerden; zur Behandlung von akuten Schmerzen im unteren Rückenbereich ohne Anzeichen eines neuropathischen Ursprungs; zur Förderung der Hautdurchblutung vor der kapillaren Blutentnahme, z. B. aus dem Ohrläppchen od. der Fingerkuppe.
Warnhinweis: Enthält Sorbinsäure und einen Duftstoff mit Allergenen (3-Methyl-4-(2,6,6-trimethylcyclohex-2-en-1-yl)but-3-en-2-on, Amylcinnamal, Amylcinnamylalkohol, Anisylalkohol, Benzylalkohol, Benzylbenzoat, Benzylcinnamat, Benzylsalicylat, Zimtaldehyd, Cinnamylalkohol, Citral, Citronellol, Cumarin, d-Limonen, Eugenol, Farnesol, Geraniol, Hexylcinnamaldehyd, Hydroxycitronellal, Hydroxymethylpentyl-cyclohexencarboxaldehyd, Isoeugenol, Lilial, Linalool, Methylheptincarbonat, Eichenmoos, Baummoos).
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Zentiva Pharma GmbH, 65927 Frankfurt am Main Stand: März 2023.