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Spendet intensive Wärme

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Bewährt seit 75 Jahren

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bei Muskel- und Gelenkbeschwerden

Unterer Rücken

Wissenswertes:
Unterer Rücken - Beschwerden verstehen und lösen

Schmerzen im unteren Rücken sind die häufigste Form von Rückenschmerz – so verbreitet, dass der Volksmund ein eigenes Wort dafür hat: Kreuzschmerzen. Doch wo genau sitzen sie?Medizinisch ist der untere Rückenbereich klar definiert. Er umfasst die Region unterhalb des Rippenbogens und oberhalb des Pos. Hier befinden sich die fünf Lendenwirbel, unterhalb davon das Kreuzbein und schließlich das Steißbein. Ebenfalls dazu gehören die entsprechenden Bandscheiben sowie zahlreiche Bänder, Sehnen und Muskeln, die die Wirbelsäule umgeben. Auch der Ischiasnerv hat im unteren Rücken seinen Ursprung. Zwischen Kreuzbein und Beckenknochen findet sich zudem das – von Natur aus wenig beweglich – Iliosakralgelenk, kurz: ISG.

Der untere Rücken ist also ein komplexes System. Kein Wunder, dass hier häufig Schmerzen auftauchen. Eine große Statista-Befragung hat gezeigt, dass 35 Prozent der Deutschen mindestens einmal pro Monat unter Rückenschmerzen leiden. Falls Sie ebenfalls davon betroffen sind, sind Sie also nicht allein. Und es gibt noch eine weitere gute Nachricht: Sehr häufig können Sie die Schmerzen gut selbst behandeln. Insbesondere Verspannungen und Blockaden im gesamten Lendenwirbelbereich lassen sich wirksam lösen.

Ursachen von Schmerzen im unteren Rücken

Die Lendenwirbelsäule ist besonders anfällig für Bandscheibenvorfälle oder -vorwölbungen. Eine gesunde Bandscheibe liegt zwischen zwei benachbarten Wirbeln und besteht aus einem weichen Kern, umschlossen von einem festen Faserring. Wird dieser Ring instabil oder beschädigt, kann sich der Kern hervorwölben und beispielsweise auf einen Nerv oder das Rückenmark drücken. Schmerzen oder Empfindungsstörungen wie Taubheitsgefühle oder Kribbeln in den Beinen bis hin zu Lähmungserscheinungen können die Folge sein.

Bandscheibenprobleme

So komplex das System unterer Rücken ist, so verschieden können die Ursachen seiner Schmerzen sein: Wirbel und Bandscheiben, Muskeln und Sehnen oder auch Nerven können Beschwerden auslösen – ebenso wie ein gestörtes Zusammenspiel einzelner Elemente. Besonders häufig sind Verspannungen und Blockaden im unteren Rücken, etwa durch langes Sitzen. Sie können sowohl der eigentliche Auslöser des Schmerzes sein als auch eine Begleiterscheinung anderer Ursachen. Sollten Ihre Beschwerden länger als vier bis sechs Wochen anhalten oder Ihren Alltag stark beeinträchtigen, ist ärztliche Rücksprache unbedingt ratsam. Möglicherweise benötigen Sie dann eine weiterführende Diagnostik.

Muskel- und Sehnenverletzungen

Ein gestärkter Rücken gibt ein gutes Gefühl – vielleicht haben Sie es selbst schon erlebt, etwa nach einem kräftigenden Training. Entsprechend unangenehm ist es, wenn die Muskeln und Sehnen gezerrt oder anderweitig verletzt sind. Häufig lässt sich das Schmerzgefühl gar nicht so einfach zuordnen: Kommt es vom Muskelgewebe oder doch von den Nerven? Von außen spürbare Verhärtungen können auf muskuläre Verletzungen hinweisen. Sie sind glücklicherweise meist gut behandelbar.

Nervenkompression oder -irritation

Sie haben dumpfe oder stechende Schmerzen im unteren Rücken? Dann könnte ein Nerv die Ursache sein. Wenn der Schmerz vom Po über die Rückseite des Beins ausstrahlt, ist sehr wahrscheinlich der Ischias-Nerv eingeklemmt. Dieser dickste und längste Nerv des menschlichen Körpers macht häufig in Verbindung mit einem Bandscheibenvorfall Probleme, aber auch das Piriformis-Syndrom und eine dadurch verursachte Komprimierung des Nervs kann dahinterstecken.

Weitere Risikofaktoren

Der untere Rücken braucht gleichzeitig Kraft, um den Körper aufrecht zu erhalten und Flexibilität, um ihn zu bewegen. Zu viel oder falsche Bewegung kann ebenso Schmerzen auslösen wie Bewegungsmangel. Grundsätzlich steigt mit dem Alter auch die Wahrscheinlichkeit von Schmerzen im unteren Rücken. Körperliche Belastung, genetische Faktoren oder auch Übergewicht sind weitere Risikofaktoren. Sich diese möglichen Auslöser bewusst zu machen, ist bereits ein erster Schritt, um Beschwerden zu vermeiden: Bewegungsarmut oder Übergewicht lassen sich reduzieren – bereits kleine Verbesserungen tun Ihrem Rücken gut!

Traditionelle und alternative Behandlungs-methoden

Schmerzmittel zum Einnehmen oder Auftragen sind häufig auch entzündungshemmend. Ihre Wirkweise ist meist die, dass sie die Schmerzsignale reduzieren, die die betroffene Stelle an das Gehirn sendet. Verschiedene Wirkstoffe und viele Präparate sind auf dem Markt. Ein Gespräch mit dem Apotheker oder der Apothekerin bietet wertvolle Orientierung. Schmerzmittel sind häufig innerhalb kurzer Zeit wirksam. Eine langfristige Lösung ist es häufig, die medikamentöse Therapie mit natürlicheren, auch vorbeugenden Maßnahmen wie Entspannung oder Bewegung kombinieren.

Schmerzmittel

Sie haben akute Schmerzen im unteren Rücken und möchten Sie so schnell wie möglich loswerden? Es gibt viele Möglichkeiten, selbst starke Schmerzen zu beseitigen – wenigstens vorübergehend, um die nächsten Schritte einzuleiten. Schmerzmittel sind zum Einnehmen, Auftragen oder auch als Injektion beim Arzt verfügbar. Zahlreiche alternative Behandlungsmethoden können ebenfalls helfen: Physiotherapie, Chiropraktik oder sanfter Sport. Schmerzen im unteren Rücken können Sie aktiv angehen, Blockaden und Verspannungen lassen sich meistens nachhaltig lindern. Befürchtungen, dauerhaft mit den Beschwerden leben zu müssen, sind fast immer unbegründet.

Physiotherapie

Sie bevorzugen sanfte Verfahren unter professioneller Anleitung? Dann hilft Ihnen möglicherweise eine physiotherapeutische Behandlung bzw. Krankengymnastik. Bei akuten Schmerzen ist eine ärztliche Rücksprache sinnvoll: der Experte oder die Expertin kann einschätzen, ob die Physiotherapie in Ihrem Fall Erfolg verspricht. Ist dies der Fall, wird die Therapie verschrieben und die Krankenkasse übernimmt die Behandlungskosten. Die Krankengymnastik selbst besteht aus einem spezifischen Training für den oberen Rücken, um Verspannungen und Blockaden zu lösen, den Rücken zu stärken und wieder schmerzfreie Bewegung zu ermöglichen.

Entspannungstechniken

Der obere Rücken neigt besonders stark zu Verspannungen. Sie können so massiv sein, dass sie Schmerzen auslösen. Entspannungstechniken schaffen effiziente Abhilfe. Bereits das bewusste und tiefe Atmen zur schmerzenden Stelle hin ist wohltuend und verbessert die Versorgung Ihrer verspannten Muskeln. Gerade in Stressphasen, in denen der Körper zum flachen Atmen neigt, ist diese einfache Übung wertvoll. Ebenfalls wirksam: die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Sie lässt sich im Selbststudium, aber auch in Sportvereinen oder Volkshochschulkursen erlernen und nahezu überall anwenden.

Ergonomische Anpassungen

Arbeiten Sie am Bildschirm oder sitzen Sie mehrere Stunden täglich? Dann ist Ihr Risiko für Rückenschmerzen im oberen und mittleren Bereich erhöht. Vorbeugende Maßnahmen sind also ratsam. Die einfachste: Bringen Sie Bewegung in den (Arbeits-)Alltag! Vielleicht können sie Ihren Arbeitgeber von einem Stehpult überzeugen? Außerdem hilfreich: ein ergonomisch perfekt angepasster Arbeitsplatz. Optimal ist eine mittlere Sitzposition, zentral auf dem Stuhl, das Becken leicht nach vorn gekippt. Der Oberkörper ist aufrecht, die Bauchmuskulatur entspannt. Der Bildschirm sollte so platziert sein, dass Sie über ihn hinwegsehen können, ohne den Kopf zu heben. Begleitend wichtig ist regelmäßige Bewegung – auch die gesündeste Körperhaltung ist schlecht, wenn sie starr gehalten wird.

Verspannungen im unteren Rücken mit Wärme lösen

Die Wirkweise von Wärme gegen Schmerzen im unteren Rücken ist verblüffend einfach. Die Schmerzen lassen die Muskeln im Lendenwirbelbereich verspannen. Sogar Blockaden sind möglich. Häufig wird dann eine Schonhaltung eingenommen, die ihrerseits die Verspannungen verstärkt – ein unguter Kreislauf, den Sie mit Wärme durchbrechen oder verhindern können. Die Wärme weitet die Gefäße und lässt das Blut besser zirkulieren. Das Gewebe wird besser versorgt und entspannt dadurch. Der Schmerz lässt nach und die Beweglichkeit steigt wieder auf ihr natürliches Maß.

Vorteile von Wärme zur Schmerzlinderung

Egal ob Knochen, Nerven oder andere Stellen im Lendenwirbelbereich betroffen sind: fast immer ist das umliegende Muskelgewebe in Mitleidenschaft gezogen. Verspannungen können auch bereits für sich Schmerzen auslösen – ganz ohne orthopädische oder tieferliegende Ursache. Mit Willenskraft, Atemtechniken oder Sport allein lassen sie sich nicht lösen. Dennoch müssen Sie nicht gleich zu Medikamenten greifen. Manchmal wirkt bloße Wärme bereits Wunder. Sie tut gut, entspannt den unteren Rücken und kann die Beschwerden mitunter vollständig beseitigen.

Anwendungsarten von Wärme

Die positive Wirkung von Wärme ist seit Jahrtausenden bekannt und wird bis heute erfolgreich angewendet. Entsprechend viele verschiedene Ausprägungen hat die Therapie: Hausmittel wie Wärmflaschen oder warme Umschläge machen sich die entspannende Wirkung der Wärme genauso zunutze wie entsprechende Pflaster und Salben aus der Apotheke. Hot Stone Massagen, Infrarotstrahlung oder warme Heilschlammpackungen wie Fango sind wegen ihrer wohltuenden Wirkung vor allem für den unteren Rücken ebenfalls beliebt.

Produktinformation

Wärmetherapie für den unteren Rücken mit Finalgon®

Zum Produkt

Gegen Schmerzen im oberen Rücken gibt es ein bewährtes Mittel: Finalgon® Wärmesalbe DUO. Mit einer der Wirkstoffkombination aus Nonivamid und Nicoboxil aktiviert die Finalgon® Wärmsalbe DUO die körpereigene Wärmebildung und regt die Durchblutung an. Sie lässt sich von außen präzise auf die betroffene Körperregion auftragen und ruft dort ein entspannendes Gefühl hervor. Verspannungen im Schulter-, Nacken- und Brustbereich können so gezielt gelöst werden und es wird wieder für mehr Bewegungsfreiheit gesorgt.

Pflichttext

Finalgon® Wärmesalbe DUO

4 mg/g + 25 mg/g Salbe.

Wirkstoff: Nonivamid u. Nicoboxil.

Anwendungsgebiet: Zur Förderung der Hautdurchblutung bei Muskel- u. Gelenkbeschwerden; zur Behandlung von akuten Schmerzen im unteren Rückenbereich ohne Anzeichen eines neuropathischen Ursprungs; zur Förderung der Hautdurchblutung vor der kapillaren Blutentnahme, z. B. aus dem Ohrläppchen od. der Fingerkuppe.

Warnhinweis: Enthält Sorbinsäure und einen Duftstoff mit Allergenen (3-Methyl-4-(2,6,6-trimethylcyclohex-2-en-1-yl)but-3-en-2-on, Amylcinnamal, Amylcinnamylalkohol, Anisylalkohol, Benzylalkohol, Benzylbenzoat, Benzylcinnamat, Benzylsalicylat, Zimtaldehyd, Cinnamylalkohol, Citral, Citronellol, Cumarin, d-Limonen, Eugenol, Farnesol, Geraniol, Hexylcinnamaldehyd, Hydroxycitronellal, Hydroxymethylpentyl-cyclohexencarboxaldehyd, Isoeugenol, Lilial, Linalool, Methylheptincarbonat, Eichenmoos, Baummoos).

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.Zentiva Pharma GmbH, 65927 Frankfurt am Main
Stand: März 2023.

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