Rückenschmerzen beim Arzt behandeln lassen

Wenn Rückenschmerzen einfach nicht weggehen, starke Beschwerden länger als drei Tage andauern oder Begleitsymptomen auftreten (z. B. Empfindungsstörungen, wacklige Beine oder Fieber), sollte ein Arzt die Ursache klären1. Denn dann kann es sein, dass keine Verspannung hinter den Beschwerden steckt, sondern z. B. gereizte Nerven oder eine Erkrankung (wie z. B. Rheuma). Als erster Ansprechpartner ist bei Rückenschmerzen der Hausarzt die richtige Adresse. Er kann normalerweise die richtige Diagnose stellen und, wenn nötig, zu einem Facharztbesuch überweisen.

Welche Medikamente empfiehlt der Arzt?

Ärzte sprechen von unspezifischen Rückenschmerzen, wenn keine klare Ursache wie Bandscheibenvorfälle, Hexenschuss oder Rheuma vorliegt. Die aktuelle Behandlungs-Leitlinie empfiehlt bei solchen akuten, unspezifischen Rückenschmerzen den frühzeitigen Einsatz von Schmerzmitteln. Diese sollten aber nur in der niedrigsten Dosis und so kurzzeitig wie möglich eingenommen werden. Eine gute Möglichkeit bietet außerdem die Anwendung von Finalgon® CPD Wärmecreme oder Finalgon® Wärmecreme DUO. Erstere enthält einen natürlichen Wirkstoff aus Cayennepfeffer, der das Gewebe bis in die Tiefe durchwärmt und dadurch Verspannungen löst. Finalgon® Wärmecreme DUO ist besonders für stärkere Beschwerden geeignet. Denn eine Kombination aus zwei Wirkstoffen lindert Schmerzen rasch und wärmt betroffene Körperstellen drei bis sechs Stunden lang. Dadurch lassen selbst starke Rückenschmerzen bereits innerhalb von 30 Minuten nach, wie eine Studie belegt2.

Regel Nr. 1: Raus aus dem Bett

Es ist ein häufiger Irrtum über Rückenschmerzen, dass Bettruhe die Beschwerden lindern kann. Im Gegenteil verschlimmern sich dadurch die Symptome bloß. Wer sich schnell wieder gut fühlen möchte, sollte daher unbedingt körperlich aktiv bleiben.

Auch Entspannen will gelernt sein

Wenn Rückenschmerzen länger als drei Monate andauern, gelten die Beschwerden als chronisch. Der Arzt sollte diese multimodal behandeln. Das bedeutet, dass die Therapie mehrere Bereiche umfasst. Dazu gehören Schmerzmittel, Bewegungsangebote sowie Entspannungsmethoden. Bei chronischen Rückenschmerzen hat sich vor allem die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson bewährt. Patienten lernen dabei, wie sie bestimmte Muskelgruppen im Körper bewusst lockern können. Dadurch lassen sich Schmerzen wirksam lindern und Verspannungen vorbeugen. Wenn Ärzte die Therapiemethode verschreiben, übernehmen viele Krankenkassen die Kosten dafür ganz oder teilweise.

Wie die Kognitive Verhaltenstherapie helfen kann

Zu der multimodalen Therapie chronischer, unspezifischer Rückenschmerzen gehören häufig auch psychotherapeutische Maßnahmen. Denn Stress ist ein wichtiger Auslöser und Verstärker der Beschwerden. Zur Behandlung hat sich vor allem die sogenannte Kognitive Verhaltenstherapie bewährt. Dabei finden Patienten zusammen mit dem Therapeuten heraus, welche Verhaltensmuster bei ihnen im Alltag häufig für Stress sorgen. Während der Therapie werden alternative Methoden erarbeitet, in typischen Stresssituationen zu reagieren und besser mit Anspannung umzugehen.

ganz nach oben scrollen