5 Tipps für einen starken Rücken

07.05.2010

Minimale Verhaltensänderungen bringen maximalen Erfolg für den Rücken und können Schmerzen vorbeugen.

Rund jeder dritte Deutsche leidet aktuell an Rückenschmerzen. Die Ursache für diese Volkskrankheit ist die Quittung für unseren bequemen Lebensstil. „Der Mensch bewegt sich zu wenig und setzt zu viel“ bringt es Dr. med. Helmut Pabst auf den Punkt. Doch mit diesen Experten-Tricks können Sie Rückenproblemen vorbeuten:

  1. Beschwerlicher Ballast? Abwerfen!
    Übergewicht belastet auch den Rücken. Salopp gesagt: Hängt vorn ein Ranzen, werden die Bandscheiben, Bänder, Muskeln und Wirbel massiv mechanisch überbeansprucht. Anhemen nimmt diese zusätzliche Last von der Wirbelsäule.
  2. Zeitdruck und Dauerstress? Ablegen
    Psychische Belastungen wie Termindruck, Stress oder Sorgen führen zu Verspannungen im Schultergürtel. Man trägt also die ganze seelische Last auf den Schultern. Hier hilft Entspannung. Planen Sie im Arbeitsablauf feste Ruhepausen ein, informieren Sie sich über entsprechende Übungen und Techniken (wie Yoga, progressive Museklerelaxation) und lernen Sie, mehr auf Ihren Körper zu hören.
  3. Rückenunfreundliche Möbel? Austauschen!
    Ein Wochenende auf dem Sofa, eine ausgedehnte Fahrradtour, eine schöne Autofahrt zum Ausflugsziel – alles Dinge, die vielen Menschen Spaß machen, aber dem Rücken oftmals schaden. Hier helfen rückenschonende Matratzen, ergonomisch geformtes Mobilar sowie spezielle Autositze oder Fahrräder.
  4. Einseitige Belastung? Abgewöhnen!
    Wer immer die Tasche auf einer Seite trägt, schadet dem Rücken. Lasten deshalb gleichmäßig verteilen, nicht zu schwer tragenund statt der Umhängetasche lieber mal einen Rucksack nehmen.
  5. Bei Rückenschmerzen Bettruhe? Aktiv werden!
    Außer beim Bandscheibenvorfall gilt: Die Rückenmuskeln mit Bewegung stärken. Der Ratschalg, tagelang das Bett hüten, gilt heute als überholt. Spezielle Übungen zur Stärkung der Rumpfmuskulatur sind die Basis der modernen Rückenthermapie. Geeignet sind vor allem Ausdauersportarten, die die Rücken- und Bauchmuskulatur beanspruchen und das natürliche Stützkorsett der Wirbelsäule stärken: Gymnastik, Schmwimmen (Kraulen und Rückenschwimmen), Jogging (auf geeignetes Schuhwerk achten!) Wandern, Nordic Walking, Radfahren und Tanzen. Wichti ist vor allem, dass man mit Spaß bei der Sache ist und bleibt.