Zerrungen

Zerrungen entstehen bei der Überdehnung eines Muskels. Muskelfasern und umliegendes Bindegewebe werden verletzt. Der betroffene Muskel schüttet Schmerzsignalsstoffe aus und sendet dadurch einen "Hilferuf" an das Gehirn. Zerrungen zeichnen sich durch einen stechenden Schmerz, Druckempfindlichkeit, Bewegungseinschränkungen oder Schwellungen aus. Meist treten Zerrungen an Wade, Oberschenkel oder Sprunggelenk auf.

Zerrungen gehören zu den häufigsten Sportverletzungen. Eine ruckartige, unkoordinierte, plötzliche Bewegungen und schon kann es zu einer Zerrung kommen. Doch auch bei der Hausarbeit oder am Arbeitsplatz kann man sich beispielsweise durch das Anheben schwerer Lasten eine Zerrung zuziehen.

Bei der Behandlung einer Zerrung sollte die gezerrte Stelle im ersten Schritt gekühlt, ruhig gestellt und hoch gelagert werden. Klingt die Akutphase ab, hilft Wärme um das strapazierte Gewebe zu regenerieren.

Das Risiko einer Zerrungen lässt sich durch gezieltes Aufwärmen vor dem Sport verringern.

Die meisten Zerrungen klingen nach einigen Tagen ohne Komplikationen wieder ab, hält der Schmerz und die damit verbundene Bewegungseinschränkung jedoch länger an, sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.

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