Prellungen

Prellungen entstehen durch stumpfe Gewalteinwirkungen wie Schläge und Stöße, zum Beispiel beim Sport. So kennen vor allem Fußballspieler den „Pferdekuss“, eine Prellung am Oberschenkel nach heftigen Zusammenstößen auf dem Spielfeld. Doch auch beim Toben mit Kindern, bei der Arbeit im Haushalt, oder am Arbeitsplatz kann der unfreiwillige Kontakt mit Ecken und Kanten beim Anstoßen zu Prellungen führen.

Im Muskel treten feinste Verletzungen auf, und kleine Blutgefäße können reißen. Dadurch kommt es zu einer schmerzhaften Ansammlung von Flüssigkeit im Muskel.

Prellungen sind meist sehr schmerzhaft und oft begleitet von Blutergüssen. In den meisten Fällen sind Prellungen aber ungefährlich.

Für die Sofortbehandlung bei Prellungen gilt die PECH-Regel (Pause – Eis – Compression – Hochlagern). Treten beim Sport Prellungen auf, sollte man sofort die sportliche Tätigkeit beenden. Kälteanwendungen und leichte Kompressionsverbände vermindern Blutungen und Schwellungen. Anschließendes Hochlagern der betroffenen Extremität sorgt dafür, dass Blut und Gewebeflüssigkeiten abfließen können.

Nach Abklingen der Akutphase einer Prellung hilft dann Wärme, um das strapazierte Gewebe zu regenerieren.

Zurück zu Muskelschmerzen